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Dirk Habenschaden, Jun 26, 2024
ANTARCTICA
A Visual Generative Novel
Seit Jahrhunderten ranken sich Geschichten um diesen entlegensten Teil der Erde: die Antarktis. Ein Land, das mehr Geheimnisse und Legenden in sich birgt, als jeder andere Kontinent.
Überlieferungen von außerirdischen Artefakten, verborgen tief unter dem uralten Eis, mysteriöse Signale, die aus den unergründlichen Tiefen des Eises gesendet werden nähren die Spekulationen über verlorene Zivilisationen und fremde Welten.
Dichter und Entdecker erzählten von einem Kontinent, der wie kein anderer ist – ein Ort, an dem die Grenzen des Bekannten verschwimmen und das Unbekannte zu Hause ist.
Die Antarktis ein Reich der Mysterien, ein letzter unberührter Winkel unserer Welt, der darauf wartet, entdeckt zu werden.
Seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von dieser Welt, habe mir jeden Dokumentarfilm angesehen, habe Bücher gelesen und mit meinen Freunden Geschichten um die Mythen der Antarktis gesponnen.
Jetzt, keine 50 Jahre später ist der Zeitpunkt gekommen. Mit einer kleinen Crew habe ich mich auf die Reise in den südlichsten Teil der Erdkugel gemacht.
Gestartet in Island, Reykjavík, sind wir nun knapp 23 Tage auf See. Die Route führte uns nach dem Überqueren des Äquators an der südamerikanischen Küste entlang bis wir die Drake Passage erreichten, die uns mit rauer See und starken Winden empfing.
Angekommen in den ruhigeren Gewässern um die Antarktische Halbinsel ging es weiter südlich in Richtung Belgrano Base, unserem Ziel.
Es ist eiskalt. Wasser und Eis, dunstige Atmosphäre umhüllt uns. Unwirklich und wunderschön.
Ich liebe diese ruhige See, die majestätischen Eisberge, fern von jeglicher Zivilisation und Gegenstand vieler wundersamen Geschichten und Mythen.
Wir gehen vor Anker und sichern das Schiff für die Nacht.
Morgensonne.
Ich mache mich bereit für meinen Tauchgang. Sauerstoffflaschen, Trockentauchanzug, Equipment checken.
Und dann los.
Ich gleite mit meinem kleinen Zodiac durch das ruhige, glasklare und tiefe Wasser, vorbei an enormen Eisgebilden und suche die passende Stelle zum Anlegen und Abtauchen. Ich lasse mich treiben und vertraue meiner Intuition. Ich werde wissen, wo ich abtauchen werde.
Das ist die richtige Stelle.
Das Boot vertaut, gleite ich hinab in das glasklare Eismeer.
Stille. Eine noch größere Stille als über der Wasseroberfläche umhüllt mich. Nur meine Atemzüge und das kräftige Schlagen meines Herzes unterbrechen diese Ruhe.
Ich bleibe noch eine Weile unterhalb der Wasseroberfläche und bestaune diese wunderschöne Welt gefrorener Geschichte aus vergangenen Jahrtausenden. Kilometerweit, meterdick.
Ich tauche tiefer und tiefer in das Eismeer ab. Dunkelheit umgibt mich. Tanzendes Licht, gebrochen von der Wasseroberfläche, begleitet mich in die endlose Tiefe.
He! Was ist das?
Ein wohl vor langer langer Zeit gesunkenes Schiff. Übersät mit kristallähnlicher Struktur. Ist es ein Schiff? Die gesamte Form lässt sich nicht ausmachen. Zu groß ist das Gebilde vor mir.
Die in die metallene Haut gravierten Zeichen und Symbole ...
... könnten das alte aztekische Symbol ...
... aber wie kom ...
Meine Gedanken reiss-.en ab ..-.- fühle mich ..-. wie im Rausc --. ist das zu vi -.-.-----..
---- Stickst--.off? --.
Da ist .-. ein Ton ..-..-...-.--.. tief un-.--ter mir -..
--. tie--f in m ..-
-.-. --- -- . ..- .-.. - .... -- .
Ich f-.--lge ein----.. -- fr---.--den Ru.--. --. .--- .---. .-. -. ..- f