Im Dialog zwischen Kunst und KI entsteht das Unvorstellbare.
Ich begreife Künstliche Intelligenz als Einladung, meine künstlerischen Horizonte immer wieder neu auszuloten. In meinem Schaffen ist KI nicht bloß ein Werkzeug, sondern ein Dialogpartner – herausfordernd, inspirierend, drängend zu neuen Formen. KI in der Kunst bedeutet für mich: Staunen. Gestalten. Nicht passiv reproduzieren, sondern hinterfragen, neu denken, weiterentwickeln, experimentieren.
Meine Kunst basiert konsequent auf KI – und nutzt Bild, Film, Ton und Sprache als gleichwertige Ausdrucksformen. Es entstehen Werke, die nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden wollen: Bildwelten, die mit Klang verschmelzen und atmosphärische Räume schaffen; Texte, die zum Nachdenken anregen. Ziel ist immer ein Erlebnis für Augen und Ohren – ein Raum, der zur eigenen Interpretation einlädt.
Meine Fine Art Prints werden bewusst in limitierten Auflagen produziert. Bei jedem gedruckten Werk spielt auch die haptische Beschaffenheit der Oberfläche eine wesentliche Rolle. Für jede Serie wähle ich das Material, das die Motive optimal unterstreicht.
Meine Arbeiten wollen nicht bloß konsumiert werden. Sie laden dazu ein, innezuhalten, länger zu verweilen – einer Empfindung oder einem Gedanken nachzuspüren. Sie wollen faszinieren, verstören, in Bann ziehen. Und vor allem: einen entschleunigten Moment ermöglichen.
KI Kunst ist Dialog:
zwischen Mensch und Maschine,
zwischen Bild und Ton,
zwischen Werk und Betrachtendem.
Sirene /// eat — pray — love
Sirene ist eine Serie grafisch-surrealer Porträts in Schwarz Weiß. Sie erzählt von Anziehung und Tiefe, von der Schönheit des Verborgenen – und von jener stillen Präzision, in der sich Imagination und Form begegnen.
Die Motive zeigen monochrome, in sich ruhende Frauenporträts. Artfremden Elemente verleihen den Portraits eine subtile Surrealität, die die Wahrnehmung verschiebt und das Gewohnte verfremdet. Jedes Werk lädt dazu ein, näher zu treten, hinzusehen, sich in Formen, Texturen und feinen Übergängen zu verlieren.
Gefertigt im hochwertigen Direktdruckverfahren auf Alu-Dibond, wahlweise mit oder ohne weißen Rahmen. Erhältlich in Formaten von 20×20 cm bis 140×140 cm.
Dance with the Devil
Dance with the Devil ist ein multimediales Kunstprojekt über das Menschsein im Zeitalter technologischer Steuerbarkeit. Neun visuelle und klangliche Arbeiten bilden die Facetten einer emotionalen Topografie zwischen Kontrolle und Aufbegehren – zwischen Code und Gefühl.
Die Körper der Serie sind gefangen im Netz binärer Strukturen, überzogen von Zeichen, die zugleich verschlüsseln und offenbaren. Blaues Licht flutet sie wie der kalte Atem der Algorithmen, rotes Glühen durchbricht die Fläche – der letzte Rest von Widerstand.
Jedes Motiv trägt einen eigenen Vibrant Response Code, der die Grenze zwischen analogem Print und digitalem Resonanzraum öffnet. Hinter der Oberfläche entfalten sich Klang, Stimme und Bewegung – Verse, die flackern, pulsieren und den Betrachter in eine immersive Erfahrung ziehen.
the unwanted touch
the unwanted touch thematisiert das Trauma sozialer Übergriffigkeit. Ausgangspunkt ist der Moment, in dem die Missachtung persönlicher Distanz in eine psychologische Invasion übergeht. Jede unerwünschte Berührung – ob physischer oder psychischer Natur – durchdringt die schützende Membran des Individuums. Das Ergebnis ist nicht nur Unbehagen, sondern ein messbarer, zellulärer Schaden: ein Zustand permanenter Unsicherheit, Bedrohung und innerer Erschöpfung.
Die Serie visualisiert diesen Zustand als fortwährenden Verteidigungsmechanismus. Der Mensch reagiert mit Verhärtung, legt sich einen symbolischen Panzer an, um seine verletzte Integrität zu bewahren. Diese Verkrustung wird zur sichtbaren Metapher seelischer Erstarrung. Eine Erstarrung, die zugleich Ausdruck von Scham, Ekel und Selbstschutz ist.
Poetry in Black and White
Poetry in Black and White ist ein mediales Kunstprojekt über sechs künstlich erschaffene Wesen. Sie wurden nicht einfach entworfen, sondern nach und nach entdeckt – in einem stillen Dialog zwischen menschlicher Vorstellungskraft und der präzisen Logik der Maschine.
Herzstück des Projekts ist der Vibrant Responsive Code, der aus jeder Bildserie ein mehrdimensionales Erlebnis macht. Unter den grafisch komponierten Schwarzweiß-Drucken liegen Schichten aus Ton, Sprache und Gedanke:
Soundcollagen, die jedem Wesen eine eigene akustische Präsenz verleihen, gesprochene Poesie, die das Unsichtbare hörbar macht und eine digitale Lebendigkeit, die auf Bewegung und Berührung reagiert.
Jede Arbeit ist mehr als ein Bild: ein Fragment eines größeren Wesens, ein Moment in einem fließenden System, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden.
Poetry in Black and White ist eine Einladung: Zu sehen. Zu hören. Und zu fühlen, was jenseits der Oberfläche liegt.
I express my
thoughts in words
and generate
unexpected
visual worlds.
Seit Jahrzehnten dreht sich bei mir alles um Gestaltung – darum, Formen zu finden, Identitäten zu schaffen und neue visuelle Welten zu erschaffen. Dann kam 2022. Mit ihm die Künstliche Intelligenz, in Form von Visual Generative AI – eine Technologie, die mich vom ersten Moment an in ihren Bann zog und seitdem nicht mehr loslässt. Plötzlich war Gestaltung nicht mehr nur das, was ich kannte – sondern etwas radikal Neues, mit Möglichkeiten, die weit über das Bisherige hinausgehen.
Bilder entstehen nicht mehr mit Pinsel oder Pixeln, sondern durch Sprache. Algorithmen formen, was ich denke. Sie liefern Möglichkeiten, ich gebe Bedeutung. Eine Fusion aus Kalkül und Kreativität, geführt von Neugier.
Das Ergebnis: digitale Kompositionen einer visuellen Sprache, die es gestern noch nicht gab.