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KI-Kunst im institutionellen Kontext

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März, 2026

Serie „Poetry in Black and White“ von Dirk Habenschaden auf Longlist des BBA Artist Prize 2026

Der Künstler Dirk Habenschaden ist mit seiner Serie „Poetry in Black and White“ auf der Longlist des BBA Artist Prize 2026 vertreten. Der international ausgeschriebene Kunstpreis wird von der Berliner BBA Gallery vergeben und richtet sich an zeitgenössische Künstler unterschiedlicher Disziplinen. Die Nominierung unterstreicht die wachsende Relevanz generativer Bildverfahren im zeitgenössischen Kunstkontext.

Poetry in Black and White – Fine Art Print auf Alu-Dibond von Dirk Habenschaden, nominiert für die Longlist des BBA Artist Prize 2026. Minimalistische generative Schwarz-Weiß-Fotokunst
Anerkennung für die Serie ‚Poetry in Black and White‘: Longlist-Nominierung beim BBA Artist Prize 2026. Das Werk verbindet digitale Evolution mit der haptischen Beständigkeit des Direktdrucks auf Alu-Dibond.

Mit der Nominierung würdigt die Jury eine Arbeit, die generative Bildverfahren mit einer radikal reduzierten, monochromen Bildsprache verbindet. Statt auf spektakuläre Effekte zu setzen, verfolgt Habenschaden einen Ansatz der visuellen Verdichtung: Farbe wird vollständig ausgeblendet, sodass Licht, Schatten und Textur zu den zentralen gestalterischen Elementen werden.

Die Serie entsteht in einem mehrstufigen Prozess zwischen präziser Steuerung generativer Systeme und dem bewussten Zulassen algorithmischer Abweichungen. Der Künstler beschreibt diesen Dialog zwischen Mensch und Maschine als eine Form „binärer Poesie“.

Immersive Kunst-Installation der Serie ‚Poetry in Black and White‘ von Künstler Dirk Habenschaden. Großformatige digitale Projektionen und Sound-Elemente. Ausgezeichnet auf der Longlist des BBA Artist Prize 2026. Sichtbar ist ein abgedunkelter Galerieraum, in dem monochrome, generative Fotokunst und Lichtinstallationen eine meditative Atmosphäre schaffen.
Immersive Kunst-Installation der Serie ‚Poetry in Black and White‘ von Künstler Dirk Habenschaden. Großformatige digitale Projektionen und Sound-Elemente. Longlist-Nominierung beim BBA Artist Prize 2026.

Die Arbeiten werden als Fine-Art-Prints auf Alu-Dibond realisiert und übertragen damit digitale Bilddaten in ein dauerhaftes physisches Format. Gleichzeitig erweitert die Serie das klassische Bild um eine zusätzliche mediale Ebene: Jeder Print trägt einen integrierten Code, der als Zugang zu einer digitalen „Resonance Chamber“ dient, in der Video-Loops, Soundcollagen und gesprochene Texte aktiviert werden. Damit verschiebt sich das Bild vom statischen Objekt hin zu einem Zugangspunkt in ein erweitertes, audiovisuelles Erfahrungsfeld.

"Es geht nicht um das Werkzeug, sondern um die emotionale Resonanz, die das fertige Bild beim Betrachter auslöst."

sagt Habenschaden

Über diese Verbindung von physischem Kunstwerk und digitaler Erweiterung untersucht Habenschaden die Wechselwirkung zwischen menschlicher Wahrnehmung und technologischer Bildproduktion.

Der BBA Artist Prize wird jährlich von der Berliner BBA Gallery vergeben und richtet sich an internationale zeitgenössische Künstler. Aus der Longlist wird eine Shortlist ausgewählt, deren Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung in Berlin präsentiert werden.

Über den Künstler

Dirk Habenschaden ist ein interdisziplinärer Künstler, der mit generativer KI immersive Arbeiten im Zusammenspiel von Bild, Sound und Raum entwickelt. Mit über drei Jahrzehnten Erfahrung als Experience Designer verbindet er narrative Gestaltung mit digitalen Bildsystemen. Seine Arbeiten verknüpfen physische und digitale Ebenen: Fine-Art-Prints werden zu Zugangspunkten in audiovisuelle Resonanzräume.

Kontakt

dh@visual-generative.art
+49 151 67306294
insta @visualgenerative.art
insta @dirk.unreal