12 25
Simulacren, Simulation und Hyperrealität in der KI-Kunst von Visual Generative Art
Jean Baudrillards Theorie der Simulacra und Simulation untersucht das Verhältnis von Realität und Zeichen in der modernen Gesellschaft. Er definiert Simulacra als „Kopien, die Dinge darstellen, die niemals existierten, oder die kein Original mehr besitzen“, und Simulation als „Imitation eines realen Ablaufs“. In den Massenmedien sieht Baudrillard eine Entfremdung der Wirklichkeit: Zeichen und Bilder stehen „nur noch für sich selbst“ ohne Bezug zu einer greifbaren Realität. Die Hyperrealität ist folglich „das Abbild von etwas, das es in der Realität nicht gibt, sondern sein eigenes Simulacrum ist“. Mit anderen Worten, eine durch Modelle erzeugte Wirklichkeit, in der Fiktion und Realität ununterscheidbar werden.
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12 25
Jean Baudrillard's theoretisches Modell "Simulacra and Simulation (1981)"
In einer zunehmend von digitalen Medien und künstlicher Intelligenz geprägten Welt stellt sich die Frage nach der Realität neu. Wo beginnt das Reale und wo beginnt die Simulation? Der französische Philosoph Jean Baudrillard hat mit seinem Werk Simulacra and Simulation (1981) ein theoretisches Modell vorgelegt, das diese Verschiebungen beschreibt.
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11 25
Die Renaissance des Surrealismus durch KI
Ein lauer Sommerabend in Berlin: In einer kleinen Galerie drängen sich Besucher vor einem Bild, das direkt aus einem Traum stammen könnte. Doch statt Öl und Leinwand ist hier ein Algorithmus am Werk. Wo einst Salvador Dalí seine Uhren schmelzen ließ, hat nun eine Künstliche Intelligenz eine Wüstenlandschaft mit zerfließenden Uhren und schwebenden Fischen halluziniert – erzeugt in Sekunden per Textbefehl.
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11 25
Erst die passende Umgebung lässt Kunst richtig wirken
Ein Bild allein ist nicht genug – erst die Umgebung lässt es wirken. Ob im Wohnzimmer, im Büro oder im Museum: Kunst entfaltet ihre volle Kraft erst, wenn Raum, Licht und Kontext stimmen.
Studien zeigen, dass dieselben Bilder in unterschiedlichen Umgebungen ganz verschieden wahrgenommen werden. In Museen reagieren Betrachter emotional intensiver, nehmen Farben lebendiger wahr und erinnern sich länger an das Gesehene. Auch zu Hause oder am Arbeitsplatz kann Kunst spürbare Effekte haben – sie beruhigt, inspiriert und steigert sogar die Konzentration. Kuratorinnen und Innenarchitekten wissen längst: Ein Bild wirkt anders auf einer farbigen Wand als auf weißem Grund. Die Beleuchtung kann Details hervorheben oder verschlucken. Selbst der Rahmen, der Abstand zu Möbeln oder die Höhe der Hängung beeinflussen den Eindruck maßgeblich.
Für meine eigenen Arbeiten entwickle ich komplette Umgebungen mit Midjourney, um meine Motive darin gezielt zu inszenieren. Jedes Bild wird dabei mit der Umgebung „gemappt“, sodass Werk und Raum eine Einheit bilden – für eine Wirkung, die bleibt.
Fazit: Ein Bild ist mehr als sein Motiv. Es braucht Raum, Licht und Atmosphäre – kurz: den richtigen Kontext. Denn erst in der passenden Umgebung beginnt Kunst zu sprechen.
09 25
Formen Digitaler Kunst
KI-Kunst
KI-Kunst (auch AI-Kunst genannt) bezeichnet Kunstwerke, die mithilfe von künstlicher Intelligenz geschaffen oder beeinflusst wurdend. Dabei kommen KI-Modelle wie künstliche neuronale Netzwerke zum Einsatz, um Bilder, Musik, Texte oder andere Kunstformen zu generieren. Im Grunde ist jedes Kunstwerk, das nicht direkt von einem Menschen, sondern durch eine KI erzeugt wurde, als KI-Kunstwerk einzustufen.
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Immersive Kunst
Immersive Kunst zielt darauf ab, die traditionelle Rolle des Betrachters zu transzendieren: Der Besucher wird nicht nur Beobachter, sondern in das Werk einbezogen — räumlich, visuell, akustisch und manchmal auch interaktiv. Typische Mittel sind große Projektionen, Lichtinstallationen, Klangräume, virtuelle oder erweiterte Realität (VR/AR), Sensorik und interaktive Steuerungssysteme. Das Ziel ist, Grenzen zwischen Subjekt und Raum zu verwischen und eine ganzheitliche, sinnliche Erfahrung zu erzeugen, in der man Teil des Kunstwerks wird.
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Digitale Kunst
Digitale Kunst bezeichnet künstlerische Werke, die mithilfe digitaler Technologien entstehen oder in digitalen Umgebungen präsentiert werden. Sie umfasst eine Vielzahl von Ausdrucksformen – von computergenerierten Bildern über Video- und Soundarbeiten bis hin zu interaktiven und immersiven Installationen.
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